Wie vermeidet man rote Augen auf Fotos und Porträts ?
Ein schönes Porträt, perfektes Licht, ein spontanes Lächeln... und rote Augen, die alles ruinieren. Dieses kleine Detail, so banal wie ärgerlich, verwandelt ein gelungenes Bild in einen missglückten Schnappschuss. Ob auf Geburtstagsfeiern, im Urlaub oder zu Weihnachten – dieses Phänomen ist in vielen Erinnerungen präsent.
Aber warum werden Augen auf Fotos rot? Ist es ein Einstellungsfehler? Ein Problem mit dem Blitz? Und vor allem: Wie kann man es vermeiden, ohne stundenlang das Bild zu bearbeiten?
Dieser Leitfaden hilft Ihnen zu verstehen, woher rote Augen auf einem Foto kommen und wie Sie sie vermeiden können, dank einfacher Tipps und gut geeigneter Ausrüstung. Denn ja, die Lösung liegt oft in einer guten Einstellung ... und in einer Kamera, die schon bei der Aufnahme gute Arbeit leistet.
Warum sind die Augen auf einem Foto rot?
Bevor wir versuchen, das Problem zu beheben, sollten wir verstehen, warum dieses Phänomen auftritt. Rote Augen auf Fotos sind nicht auf einen Defekt der Kamera zurückzuführen, sondern auf eine natürliche Reaktion des Auges unter bestimmten Aufnahmebedingungen. Hier sind die beiden wichtigsten Gründe, die Sie kennen sollten.
Warum verursacht der Blitz rote Augen?
Der Blitz ist oft die Ursache für rote Augen. Wenn ein Foto in einer dunklen Umgebung aufgenommen wird, weiten sich die Pupillen, um möglichst viel Licht durchzulassen. Im Moment der Auslösung strahlt der Blitz ein helles, plötzliches Licht aus.
Dieses Licht gelangt direkt ins Auge und wird am Augenhintergrund, genauer gesagt auf der Netzhaut, reflektiert. Dieses Gewebe ist reich an Blutgefäßen, was die rote Färbung auf dem Bild erklärt.
Der Effekt ist noch ausgeprägter, wenn der Blitz frontal und nahe am Objektiv angebracht ist, wie bei vielen Kompaktkameras oder Einwegkameras. Stellen Sie sich eine einfache Szene vor. Eine Person wird in einem schwach beleuchteten Wohnzimmer mit aktiviertem integrierten Blitz fotografiert. Die Pupillen sind groß, das Licht wird reflektiert und die roten Augen erscheinen ohne Vorwarnung.
Warum sind die Augen auf einem Foto rot?
Auch andere Faktoren beeinflussen das Auftreten dieses Phänomens. Der Aufnahmewinkel, die Position des Motivs oder der Abstand zwischen Kamera und Person spielen eine wichtige Rolle.
Wenn der Blitz mit der Achse des Objektivs ausgerichtet ist, ist die Reflexion fast unvermeidlich. Je geringer der Abstand zwischen Kamera und Gesicht ist, desto größer ist das Risiko. Umgekehrt kann ein leicht versetzter Winkel ausreichen, um direkte Reflexionen zu vermeiden.
Bestimmte Personen sind von diesem Phänomen auch stärker betroffen. Kinder und Menschen mit hellen Augen sind empfindlicher, da ihre Iris mehr Licht durchlässt. Daher tritt dieser Fehler häufig auf Gruppenfotos in Innenräumen mit gedämpftem Licht auf.
Eine gute Möglichkeit, dieses Problem zu begrenzen, ist die Verwendung von natürlichem Licht, wann immer dies möglich ist. Selbst in Innenräumen kann die Hinzufügung einer sanften Lichtquelle (Lampe, Nachtlicht, indirekte Beleuchtung) ausreichen, um die Pupillenerweiterung zu reduzieren. Aber darauf gehen wir gleich noch näher ein.
Beachten Sie, dass einige unserer Kameras, wie die Kodak PixPro FZ55, über eine Option zur automatischen Reduzierung des Rote-Augen-Effekts verfügen. Dank seines 16-Megapixel-CMOS-Sensors erfasst sie Details präzise, selbst unter schwierigen Lichtverhältnissen. Eine gute Wahl für gelungene Porträts, sowohl im Innen- als auch im Außenbereich
Die Qualität der Kamera spielt ebenfalls eine Rolle bei roten Augen
Nicht alle Kameras reagieren gleich auf eine dunkle Szene oder eine Nahaufnahme eines Gesichts. Das Design des Objektivs, die Blitzsteuerung oder die Fähigkeit des Sensors, Licht zu interpretieren, haben einen direkten Einfluss auf das Auftreten von roten Augen.
Einige Modelle verfügen über Technologien, die Gesichter automatisch erkennen und in Echtzeit korrigieren, ohne dass der Benutzer eingreifen muss. Andere gehen noch einen Schritt weiter und integrieren eine intelligente Bildverarbeitung oder eine Reduzierung der internen Reflexionen in der Optik.
Es ist auch eine Frage der Präzision. Je besser eine Kamera mit Licht umgehen kann, desto weniger Nebenwirkungen treten auf. Dies hängt sowohl von der Qualität der Hardware als auch von den angebotenen Einstellungen ab.
Dies ist insbesondere bei der Kodak PixPro AZ405 der Fall, die einen 40-fachen optischen Zoom, eine leistungsstarke Bildstabilisierung und einen 20-Megapixel-Sensor kombiniert. Ein effektives Trio, um eine gute Schärfe zu gewährleisten und gleichzeitig Fehler bei Porträts aus mittlerer Entfernung zu begrenzen
Wie vermeidet man rote Augen auf Fotos?
Es ist durchaus möglich, rote Augen zu vermeiden, noch bevor man auf den Auslöser drückt. Manchmal reicht es aus, die Umgebung anzupassen oder ein paar einfache Einstellungen an der Kamera vorzunehmen. Hier sind die richtigen Maßnahmen für natürliche Porträts ohne Fehler im Blickfeld.
Wie vermeidet man rote Augen?
Wie bereits erwähnt, besteht der erste Schritt darin, das Licht anzupassen. Wenn der Raum dunkel ist, weiten sich die Pupillen stärker, was das Phänomen begünstigt. Es reicht also aus, die Szene leicht zu beleuchten, indem man eine Lampe einschaltet oder eine sanfte Lichtquelle näher heranholt. Dies verringert den Überraschungseffekt des Blitzes und begrenzt die Reaktion des Auges.
Ein weiterer einfacher Tipp: Vermeiden Sie nach Möglichkeit einen Frontblitz. Wenn Sie einen externen Blitz haben, platzieren Sie ihn etwas höher oder seitlich. Das Licht wird dann diffuser, weniger direkt und wird nicht auf die gleiche Weise von der Netzhaut reflektiert.
Schließlich spielt auch die Körperhaltung eine Rolle. Bitten Sie die fotografierte Person, nicht direkt in die Kamera zu schauen. Manchmal reicht schon eine leichte Verschiebung des Gesichts oder des Blicks, um die Ausrichtung zwischen Auge, Objektiv und Blitz zu unterbrechen.
Die richtigen Einstellungen zur Vermeidung roter Augen
Moderne Kameras verfügen oft über eine spezielle Option gegen dieses Phänomen. Sie lässt sich ganz einfach über die Blitzeinstellungen aktivieren. In diesem Modus wird vor der endgültigen Auslösung ein Lichtimpuls abgegeben, wodurch sich die Pupille zusammenzieht. Dadurch wird die Wahrscheinlichkeit einer Reflexion auf der Netzhaut stark verringert.
Sie können auch die Blitzleistung verringern, wenn Ihre Kamera dies zulässt. In manchen Situationen ist kein intensives Licht erforderlich. Es ist auch möglich, den Modus „Rote Augen + Langzeitsynchronisation” zu verwenden, der die Belichtungszeit leicht verlängert, um mehr Umgebungslicht einzulassen.
Schließlich kann es interessant sein, mit einem Selbstauslöser zu fotografieren. Dadurch wird verhindert, dass die Person blinzelt oder zu starr in den Blitz schaut, was oft zu dem unerwünschten Effekt beiträgt.
Mit unserer sehr intuitiven Kodak PixPro FZ45 lässt sich die Rote-Augen-Korrektur ganz einfach über die Blitzeinstellungen aktivieren. Sie kombiniert einen 16-MP-Sensor mit Full-HD-1080p-Video und einem 4-fachen optischen Zoom. Sie eignet sich ideal für alltägliche Porträts wie auch für ruhigere Szenen ... und vermeidet dabei so weit wie möglich rote Augen.
Wie kann man rote Augen nach der Aufnahme korrigieren oder entfernen?
Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen kann es vorkommen, dass ein roter Reflex auf einem Foto zu sehen ist. Glücklicherweise gibt es mehrere Möglichkeiten, dies zu korrigieren, ohne dass dafür fortgeschrittene technische Kenntnisse erforderlich sind. Ob am Computer oder auf dem Handy – die Korrektur roter Augen ist für jedermann möglich.
Wie kann man rote Augen auf Fotos korrigieren?
Die meisten Bildbearbeitungsprogramme verfügen über eine spezielle Funktion für diesen Fehler. Auf dem Computer können Sie mit Tools wie Adobe Lightroom Classic, Photoshop oder sogar Windows Fotos die Augenfarbe mit wenigen Klicks korrigieren. In der Regel reicht es aus, den betroffenen Bereich auszuwählen und das Tool automatisch bearbeiten zu lassen.
Einige Kameras verfügen auch über ein Tool zum Entfernen, das direkt nach der Aufnahme zugänglich ist. Diese Funktion erspart die systematische Übertragung auf eine externe Software. Sie ist ideal für Fotos, die auf Reisen oder in einer schnellen Umgebung aufgenommen wurden, wo die Zeit für die Bearbeitung begrenzt ist. Wie bei der Bridge AZ528, die eine Komplettlösung bietet. Integrierte Rote-Augen-Korrektur, hochauflösender 3-Zoll-Bildschirm und WLAN-Verbindung für die Fernsteuerung.
Mit dieser Kamera können Sie ein Foto direkt nach der Aufnahme bearbeiten, ohne einen Computer zu benötigen
Diese Tools sind so konzipiert, dass sie einfach zu bedienen sind. Es gibt auch zahlreiche Schritt-für-Schritt-Anleitungen, die selbst für Anfänger leicht zu befolgen sind. Sie müssen kein Bearbeitungsexperte sein, um ein sauberes und natürliches Ergebnis zu erzielen.
Wie kann man rote Augen schnell entfernen?
Für eine schnelle Korrektur bieten viele mobile Anwendungen eine einfache und intuitive Funktion. Auf Android bietet Google Fotos einen automatischen Korrekturmodus. Auf dem iPhone erkennt die Fotos-App oft den Fehler und schlägt eine Änderung vor. Anwendungen wie Snapseed oder Lightroom Mobile ermöglichen auch eine präzisere Anpassung.
Auf dem Computer bieten kostenlose Alternativen wie GIMP ähnliche Tools. Es empfiehlt sich, den Bereich um das Auge herum zu vergrößern, um präzise arbeiten zu können. Mit einigen Programmen lässt sich sogar der Farbton oder die Intensität der Pupille manuell einstellen.
Vor jeder Bearbeitung sollte immer eine Kopie des Originalbildes gespeichert werden. So kann man im Falle eines Fehlers zurückgehen oder mehrere Versionen ausprobieren.
Rote Augen auf Fotos gehören der Vergangenheit an
Rote Augen auf einem Foto sind weder unvermeidlich noch ein Anfängerfehler. Es handelt sich um eine natürliche Reaktion auf Licht, die man heute verstehen, vorhersehen und leicht korrigieren kann. Sobald man die Ursachen kennt, wird es einfacher, im richtigen Moment zu handeln.
Durch Anpassen der Lichtverhältnisse, leichtes Verändern der Pose des Motivs oder Aktivieren der richtigen Einstellungen können Sie diesen Fehler erheblich reduzieren. Und sollte er dennoch auftreten, helfen Ihnen integrierte oder externe Bearbeitungswerkzeuge auf unkomplizierte Weise weiter.
Die in Kodak-Kameras integrierte Technologie bietet genau diese Flexibilität. Mit diesen Modellen können Sie nicht nur Fehler bereits bei der Aufnahme begrenzen, sondern auch nachträglich mit speziell für Porträts entwickelten Funktionen eingreifen.
Manchmal reicht schon ein kleines Detail, um ein gewöhnliches Foto in eine perfekte Erinnerung zu verwandeln. Und dieses Detail können Sie jetzt selbst bestimmen.